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  • Vennbrand: König Philippe besucht das Krisenzentrum der Provinz Lüttich und die Einsatzkräfte in Sourbrodt
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 13:09

    Belgiens König Philippe hat am Montag die Hilfskräfte besucht, die seit Freitag versuchen, den Großbrand im Hohen Venn unter Kontrolle zu bringen. Dazu unterbrach er seinen Urlaub. Belgiens Premierminister Bart De Wever (N-VA), der sich derzeit im Urlaub im Japan aufhält, wurde dabei von Vizepremier- und Finanzminister Jan Jambon (ebenfalls N-VA) vertreten.

  • Das belgische Klima-Risikozentrum hofft, dass der Brand im Hohen Venn der endgültige „Wake-Up-Call“ ist
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 12:44

    „Wir holen auf, aber wir hinken immer noch hinterher“, so das Belgische Klimarisikozentrum (CERAC). Bereits im letzten Jahr warnte das Zentrum, dass Belgien auf die Zunahme von Waldbränden in den kommenden Jahren nicht vorbereitet sei. Sprecher Steven Vermeulen räumt ein, dass nach dieser Warnung Investitionen getätigt wurden, sieht aber weiterhin „fehlende Dringlichkeit“.

  • Eurostar-Konkurrent: Virgin Trains plant täglich mehrere Schnellzüge zwischen London und Brüssel
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 12:17

    Die britische Eisenbahnbehörde ORR hat Virgin Trains die Genehmigung zur Nutzung der britischen Hochgeschwindigkeitsstrecke HS1 erteilt. Der Eurostar-Konkurrent plant, die ersten Fahrten auf der neuen Verbindung zwischen London und Brüssel, Paris und Amsterdam im Jahr 2030 anzubieten. Dies berichtet die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ unter Berufung auf einer Meldung der Nachrichtenagentur Belga.

  • Brand im Hohen Venn: "Rauch und Geruch von Waldbränden sind sehr ungesund"
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 09:53

    Rauch von Waldbränden kann bereits nach kurzer Einwirkung gesundheitsschädlich sein. Selbst wer sich nur wenige Stunden in der Nähe eines solchen Feuers aufhält, ist gefährdet. „An Tagen mit Waldbränden steigt das Risiko für Atemwegserkrankungen um etwa 10 % und das Risiko für Herzinsuffizienz um 20 %“, erklärte Umwelt-Epidemiologe Tim Nawrot gegenüber VRT NWS.

  • Die Zuckerfabrik Tienen stellt Landwirten während der Dürre täglich 1 Million Liter Wasser zur Verfügung
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 09:10

    Landwirte können auch in diesem sehr trockenen Sommer wieder Wasser von der Zuckerfabrik Tienen in Flämisch-Brabant bekommen. Damit können sie ihre Felder bewässern, da sie aufgrund der Dürre aktuell sparsam mit Wasser umgehen müssen. „Wir haben täglich bis zu 1 Million Liter Wasser zur Verfügung“, sagt Jan Ingels von Tiense Suiker. Dieses Wasser können Bauern aus der Region sofort am Werk abholen.

  • 193 Personen in Belgien durch Bedrohung unter Schutz - 54 neue Fälle bereits in diesem Jahr
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 08:40

    Das Nationale Krisenzentrum (NCCN) hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 54 neue Fälle bedrohter Personen eröffnet, wie das Zentrum am Sonntag mitteilte. Es handelt sich dabei um Personen, die bei der Ausübung ihres Berufs, ihrer Funktion oder ihrer gesellschaftlichen Rolle bedroht werden, beispielsweise Politiker, Polizisten, Beamte oder Richter. Das NCCN verzeichnet in den letzten Jahren einen Anstieg der persönlichen Bedrohungen in Belgien.

  • Pyrocumulus: Eigentümliche „Feuerwolke“ durch den Brand im Hohen Venn zum ersten Mal in Belgien entstanden
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 07:28

    Über dem brennenden Hohen Venn bot neben aller Dramatik des Geschehens die Natur ein ebenso faszinierendes wie beunruhigendes Schauspiel. Während über 3.000 Hektar Naturlandschaft in Rauch aufgegangen sind, erregte ein in unseren Breitengraden weniger bekanntes Phänomen Aufmerksamkeit: Der Pyrocumulus, eine Wolke, die durch das Feuer selbst entsteht. Dieses Phänomen lässt die Grenzen zwischen Feuer und Himmel verschwimmen und kann die Löscharbeiten der Feuerwehrleute erschweren.

  • Großbrand im Hohen Venn: Die Lage soll in den kommenden Tagen "unter Kontrolle gebracht werden"
    von VRT NWS am 17. August 2026 um 07:02

    Seit Freitag brennt es im Hohen Venn zwischen Botrange, dem höchsten Punkt von Belgien, und der deutschen Grenze. Hier sind inzwischen über 3.000 Hektar Naturlandschaft den Flammen zum Opfer gefallen. In einigen Ortschaften an der deutsch-belgischen Grenze wurden auf belgischer Seite mehrere Hundert Menschen evakuiert und in der Nacht zum Montag auch zwei Weiler im Kreis Monschau. Die ostbelgischen Feuerwehren werden bei der Brandbekämpfung aus dem In- und Ausland unterstützt. Inzwischen rückt das Feuer nicht mehr in Richtung Deutschland vor. Doch der Vennbrand ist noch nicht unter Kontrolle, denn in Richtung Nordosten dringen die Flammen weiter vor. Bis Mitte der Woche hofft man aber, die Lage in den Griff zu bekommen. Inzwischen, heißt es auch, dass "niemand mehr in Gefahr ist."

  • Das Feuer im Hohen Venn wütet weiter: Hilfskräfte aus dem In- und Ausland sind im Einsatz - Entspannung aber keine Entwarnung
    von VRT NWS am 16. August 2026 um 09:42

    Seit Freitag wütet ein Feuer im Hohen Venn in Ostbelgien. Das Feuer breitete sich weiter aus. Laut der wallonischen Regionalbehörde SPW (Service Public de Wallonie) sind mittlerweile zwischen 2.700 und 3.000 Hektar Wald und Naturschutzgebiet in Flammen aufgegangen. Inzwischen hat das Feuer auch für Evakuierungen auf deutscher Seite in direkter Grenznähe im Kreis Monschau gesorgt. Seit den frühen Morgenstunden am Sonntag fliegen wieder die belgischen und niederländischen Löschhubschrauber, die pro Einsatz 7.000 Liter Wasser auf die Brandherde abwerfen können. Im Laufe des Sonntags meldete Belgiens Innenminister Quintin eine leichte Entspannung der Lage sowohl auf belgischer, als auch auf deutscher Seite. Unser Beitrag zeigt zahlreiche Fotos und Videos vom Geschehen vor Ort.

  • Trotz widriger Wetterumstände steuert der Weinbau in Limburg auf ein weiteres Rekordjahr zu: „Die Menge ist geringer, aber die Qualität ist erstklassig“
    von VRT NWS am 16. August 2026 um 05:36

    Die Limburger Winzer geben den Vorbereitungen für die Lese 2026 den letzten Schliff. Trotz eines frostgeschädigten Frühlings und eines heißen, von extremer Dürre geprägten Sommers sind die Erwartungen hoch. 2026 verspricht ein Spitzenjahr zu werden. Die Weinlese beginnt auch in diesem Jahr wieder sehr früh.

  • Wetter verzögert Einsatz von Hubschraubern beim Vennbrand

    Die Wetterbedingungen haben den Einsatz der europäischen Löschflugzeuge und Hubschrauber im Kampf gegen den Brand im Hohen Venn am Montag lange erschwert. Wegen tiefer Wolken und schlechter Sicht konnten die meisten Maschinen erst ab 16:30 Uhr starten. Für die Löscharbeiten spielt Wasser eine zentrale Rolle. Nach Angaben des Öffentlichen Dienstes der Wallonie sind die Wasserreserven

  • Rauchentwicklung in der Eifel: Weitere Evakuierungen in Bütgenbach kein Thema

    Seit mittlerweile vier Tagen lodert der Brand im Hohen Venn. Dabei entsteht auch starker Rauch, der nicht nur riecht, sondern auch gesundheitsschädlich sein kann. Besonders in einigen Eifelgemeinden ist die Luftqualität beeinträchtigt, beispielsweise in Bütgenbach.

  • Evakuierte Einwohner aus Sourbrodt dürfen nach Hause

    Die evakuierten Einwohner von Sourbrodt dürfen wieder in ihre Häuser zurück. Das hat die Gemeinde Weismes mitgeteilt. Seit Montagabend können sie ihre Häuser wieder beziehen. Die Rettungskräfte und die zuständigen Behörden haben laut Gemeinde bestätigt, dass die aktuelle Lage eine sichere Rückkehr zulasse. Die Gemeinde bat darum, die Anweisungen der Behörden zu befolgen, um einen reibungslosen

  • Vennbrand: König Philippe macht sich selbst ein Bild von der Situation

    Unterstützung und Solidarität erfährt die Region auch von höchster Stelle: König Philippe hat seinen Urlaub unterbrochen, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Außerdem tauschte sich der König mit Bewohnern aus und dankte den Einsatzkräften.

  • Großbrand im Hohen Venn: Lage bleibt angespannt

    Die Lage im Hohen Venn bleibt kritisch. Der verheerende Großbrand, der seit Freitag wütet, hat bereits rund 3.000 bis 3.200 Hektar und damit etwa ein Drittel des einzigartigen Naturschutzgebietes zerstört. Am Montagabend war das Feuer noch nicht unter Kontrolle.

  • Staatsanwaltschaft bereit zur Suche nach Ursache von Vennbrand

    Die Staatsanwaltschaft Lüttich hat mittlerweile Ermittlungen wegen des Vennbrands aufgenommen. Ziel ist es herauszufinden, wie der Brand entstehen konnte. Die Aufgabe ist alles andere als leicht.

  • Vennbrand: Eine Feuerwehrkraft aus Monschau in Klinik

    Beim Einsatz gegen den Brand im Hohen Venn ist eine Feuerwehrkraft aus Monschau mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen. Das teilte der Leiter der Feuerwehr in Monschau mit.  Derzeit löschen 60 Feuerwehrleute aus Monschau mit Schläuchen. Größere Fahrzeuge können nicht vorrücken, weil ein belgisches Feuerwehrfahrzeug in einem Graben gelandet ist. Die Arbeit sei

  • Vennbrand: Präsident von "Amis de la fagne" kritisiert Behörden

    Der Präsident der Vereinigung "Amis de la fagne" wirft den Behörden vor, dass sie den Zugang zum Naturschutzgebiet nicht präventiv verboten haben. Trotz der bekannten Brandgefahr seien die Zugänge zum Venn nicht frühzeitig gesperrt worden, so Jean Collard. Auch ein nach dem Brand von 2011 erarbeiteter Koordinierungsplan sei bislang nicht umgesetzt worden. Collard drückte außerdem

  • Einbruch in Eupener Krankenhaus - Betrunkener randaliert in Raeren - Ermittlungen wegen Schwarzarbeit

    Unbekannte sind ins Eupener Krankenhaus eingebrochen. Das teilt die Polizei der Zone Weser-Göhl mit. Demnach verschafften sich die Täter über eine verschlossene Nebentür Zugang zum Gebäude. Im Inneren des Gebäudes brachen sie eine Geldkassette auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Nach dem Brand letzten Freitag in Hauset ermittelt die Polizei jetzt wegen Schwarzarbeit. An

  • Eupen: Arbeiten im Schilsweg wegen Löscharbeiten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt

    Die Arbeiten im Schilsweg in der Eupener Unterstadt sind wegen des Vennbrands auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich sollten dort am Montag Asphaltierungsarbeiten beginnen. In Zusammenarbeit mit dem Krisenzentrum hat die Wallonische Region aber beschlossen, die Baustelle auf Eis zu legen, bis die Situation im Venn eine Wiederaufnahme erlaubt. Der Kreisverkehr in der Eupener Unterstadt ist