E-Paper

  • Eine Milliarde Streams für „Alors on danse“: Stromae im Spotify „Billions Club“
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 13:56

    Stromaes Hit aus dem Jahr 2010 erreichte am Dienstag einen neuen Meilenstein: „Alors on danse“ wurde auf Spotify eine Milliarde Mal gestreamt. Damit ist der Brüsseler Künstler der zweite französischsprachige Musiker, der es mit einem Song in den „Billions Club“ des Streaming-Dienstes geschafft hat. Dies meldete die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ.

  • BASF Antwerpen muss aufgrund des niedrigen Rheinpegels einige Produkte per Bahn oder Lastwagen transportieren.
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 13:15

    Der niedrige Rheinpegel erschwert es dem Chemieunternehmen BASF in Antwerpen, Produkte per Binnenschiff an seine Standorte in Deutschland zu liefern. Daher werden einige Produkte derzeit mit Bahn oder Lastwagen transportiert. Damit fällt quasi die Lagerhaltung von Rohstoffen während des Transports auf den Schiffen weg. „Wo nötig, nutzen wir externe Lager, um Produkte vorübergehend zu lagern“, so BASF Antwerpen.

  • Die Universität Gent prüft Äußerungen von Nathan Cofnas nach dem Tod von Professor Arday und suspendieren ihn vorerst
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 10:57

    Die Universität Gent (UGent) hat beschlossen, auf die Äußerungen des Postdoktoranden Nathan Cofnas nach dem Tod des Cambridge-Professors Jason Arday (Foto) angemessen zu reagieren. Der Soziologe Arday wurde am Freitag tot in einer Wohnung in Süd-London aufgefunden. Er war in einen heftigen Mediensturm geraten, nachdem Cofnas ihm Plagiat vorgeworfen hatte. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die UGent Cofnas präventief suspendiert hat.

  • Kostenlose Übernachtung und maßgeschneiderter Besuch für ausländische Journalisten: Wie Gent in die New York Times kam
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 09:35

    Der Genter Hotelsektor bietet ausländischen Journalisten, Reiseexperten und Influencern bis zu 800 kostenlose Übernachtungen pro Jahr an, um den Tourismus anzukurbeln. „Die jüngste Erwähnung in der New York Times zeigt, dass sich dieser Ansatz auszahlt“, so der Verband dieses Sektors der Stadt. Mit diesen kostenlosen Übernachtungen geht Gent weiter als andere flämische Städte.

  • Schule in Löwen holt Militär und Polizei für ein neues Fach in den Unterricht: „Den Horizont der Schüler erweitern“
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 08:07

    Ab September bietet das Heilige-Dreifaltigkeits-Kolleg (HDC) in Löwen in Flämisch-Brabant das neue Fach „Sicherheitsdenken“ an. Wöchentlich unterrichten Angehörige des Militärs und der örtlichen Polizei die Schüler zu Themen wie Geopolitik, Datenschutz und Radikalisierung. Bei diesem Fach handele sich nicht um eine Vorbereitung auf eine Karriere bei der Armee, betont Direktor Frank Baeyens.

  • Vennbrand: Gouverneur von Lüttich appelliert an Arbeitgeber, freiwillige Feuerwehrleute freizustellen – Innenminister lobt Hilfe aus dem Ausland
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 07:25

    Zum Löschen des Vennbrandes in Ostbelgien werden weiterhin auch zahlreiche Feuerwehrleute von den freiwillige Wehren benötigt. Da die Löscharbeiten bereits seit mehreren Tagen andauern, müssen die Einsatzkräfte nach und nach abgelöst werden. Gleichzeitig muss der normale Betrieb in den Hilfeleistungszonen gewährleistet bleiben. Lüttichs Gouverneur Hervé Jamar ruft daher Arbeitgeber mit freiwilligen Feuerwehrleuten zur Solidarität auf. Derweil beschwört Belgiens Innenminister Bernard Quintin (MR) die europäische Hilfe, die seiner Ansicht nach in Zukunft ausgebaut und gefestigt werden sollte.

  • Ein „Mini-Tornado“ fegte über die belgische Eifel: Haus in Büllingen unbewohnbar – Überschwemmungen in Malmedy
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 06:49

    Heftige Gewitter zogen am frühen Mittwochabend über mehrere Gemeinden in der Eifel und richteten erhebliche Schäden an. So wurde in Büllingen ein Haus durch einen umstürzenden Baum teilweise zerstört (Foto). Auch in der Region Malmedy musste die Feuerwehr dutzende Male ausrücken.

  • Innenminister und Provinzgouverneur: „Wir bekommen den Brand im Hohen Venn allmählich unter Kontrolle“
    von VRT NWS am 20. August 2026 um 06:17

    An diesem Donnerstag wurden Drohnenaufklärungen über dem Gebiet des Großbrands im Hohen Venn in Ostbelgien, der seit Freitag rund 3.000 Hektar Natur- und Waldlandschaft zerstörte, durchgeführt. Damit machten sich die Einsatzkräfte ein aktuelles Bild der Lage vor Ort und konnten Prioritätsbereiche identifizieren. Das stürmische Wetter in der Nacht zum Donnerstag erschwerte die Arbeit der Feuerwehr, die zahlreiche Aufflackerungen von kleinen Brandherden bekämpfen musste. Inzwischen gilt das Feuer aber als im Wesentlichen unter Kontrolle, so das belgische Innenministerium, die wallonischen Regionalbehörden und die Provinz Lüttich.

  • Belgiens zivile Zusammenarbeit mit der Ukraine wird intensiviert
    von VRT NWS am 19. August 2026 um 13:41

    Reintegration von Veteranen, Kieferchirurgie, Unterstützung für Unternehmen, unterirdische Schutzräume für Schulen, Energieversorgung für den Winter usw. Belgiens zivile Zusammenarbeit mit der Ukraine, einem Land, das viereinhalb Jahre lang vom Krieg gezeichnet ist, wird ausgebaut. Seit 2025 wurden von belgischer Seite her rund 150 Mio. € bereitgestellt. „Der Wiederaufbau kann nicht bis nach dem Frieden warten. Er beginnt jetzt“, erklärte Belgiens Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés, frankophone Zentrumspartei) während eines zweitägigen Arbeitsbesuchs in der Ukraine.

  • Prinz Laurent erkennt seinen außerehelichen Sohn Clément jetzt auch offiziell an
    von VRT NWS am 19. August 2026 um 13:09

    Prinz Laurent, der Bruder von Belgiens König Philippe, hat seinen unehelichen Sohn Clément Vandenkerckhove, Sohn von Iris Vandenkerckhove – besser bekannt als die TV-Persönlichkeit Wendy Van Wanten, standesamtlich anerkannt. Das berichtet die frankophone Zeitschrift „Le Soir Magazine“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Belgien gewinnt damit einen neuen Prinzen hinzu.

  • Auch der Naturpark Hohes Venn-Eifel ruft zu Spenden auf - und will verbindendes Element sein

    Der Vennbrand hat eine Welle der Solidarität ausgelöst - viele Menschen wollen spenden, um zum Wiederaufbau des zerstörten Naturparks beizutragen. Es gibt mehrere Initiativen. Am Freitag hat auch der Naturpark Hohes Venn-Eifel einen Spendenaufruf gestartet.

  • "Historische Orte, gelebte Räume": Denkmäler in Eupen öffnen ihre Türen

    Bei den Tagen des offenen Denkmals in der Deutschsprachigen Gemeinschaft steht dieses Jahr Eupen im Mittelpunkt. Am zweiten Septemberwochenende können dort 20 historische Gebäude besichtigt werden.

  • Eupen: Arbeiten am Schilsweg werden nach Brandpause am Dienstag fortgesetzt

    Die Arbeiten am Schilsweg in Eupen werden nach einer Unterbrechung infolge des Vennbrandes kommende Woche wieder aufgenommen. Der ursprünglich geplante Ablauf musste angepasst werden, damit die Rettungs- und Einsatzkräfte ungehindert arbeiten konnten. Ab Dienstag (25. August) sollen die Arbeiten nun mit der Erneuerung des Kreisverkehrs am Knotenpunkt N67/N68 und der daran anschließenden Straßen fortgesetzt werden.

  • René Dahmen: Feuerfront ist stabilisiert, aber noch viel Löscharbeit

    An Tag acht des Vennbrandes hat sich die Lage stabilisiert. "Aber überall sind noch problematische Stellen, die brennen und problematische Ecken, wo die Bäume umfallen." Das hat der Forstamtsleiter von Elsenborn, René Dahmen, dem BRF gesagt. Die zwei norwegischen Hubschrauber sind am Freitag noch geflogen, besonders an der Ostflanke. "Die fliegen in einem Rhythmus, das

  • Vennbrand: Talsperren wieder zugänglich – Waldgebiete bleiben gesperrt

    Die Sperrungen an den Talsperren von Eupen und der Gileppe sind aufgehoben worden. Der Zugang zu bestimmten Wald- und Naturgebieten bleibt wegen des Brandes im Hohen Venn aber verboten. Das teilen die Dienste des Provinzgouverneurs mit.  Die Talsperren von Eupen und Gileppe sind wieder zugänglich. Sie waren vorübergehend für die Wasserversorgung der Löschflugzeuge gesperrt worden

  • Vennbrand: Die Luftqualität wird verstärkt überwacht

    Die Luftqualität in den betroffenen Gebieten des Hohen Venns wird wegen des Großbrandes verstärkt überwacht. Das wissenschaftliche Institut für den öffentlichen Dienst ISSeP hat dafür zusätzliche Messgeräte eingesetzt. Gemeinsam mit der wallonischen Luft- und Klimaagentur AWAC sowie den Behörden vor Ort überwacht das Institut die Auswirkungen von Rauch und Brand. Bereits seit dem 17. August

  • Wallonie: 49 Baustellen zum Ende der Sommerferien

    Zum Ende der Sommerferien werden zahlreiche Arbeiten an Autobahnen und Nationalstraßen fortgesetzt oder begonnen. Laut der wallonischen Straßenbaugesellschaft Sofico sind 49 Baustellen auf dem wichtigen Straßen- und Autobahnnetz betroffen. 13 Baustellen sind gerade abgeschlossen worden oder stehen kurz davor. Dazu gehören unter anderem Arbeiten an der E40 bei Herve. 16 weitere Baustellen haben vor kurzem

  • Vennbrand: Schon mehr als 73.000 Euro an Spenden eingegangen - Weitere Solidaritätskampagne gestartet

    Nach dem verheerenden Waldbrand im Hohen Venn sind inzwischen mehr als 73.000 Euro an Spenden bei einem Solidaritätsfonds zusammengekommen. Außerdem ist eine weitere Solidaritätskampagne ins Leben gerufen worden. Die König-Baudouin-Stiftung und der Bürgerfonds Ostbelgien haben am Mittwoch einen Solidaritätsfonds eingerichtet. Bis Freitagmorgen gingen exakt 73.424 Euro ein. Das Geld soll für die Wiederherstellung der natürlichen

  • Kein Tornado: Unwetter von Mittwochabend war wohl Fallböe

    Das Unwetter von Mittwochabend ist nach Einschätzung von Wetterexperte Karsten Brandt eher als Fallböe einzuordnen. Ganz sicher könne man das aber nicht sagen. Auch die Europäische Unwetter-Datenbank stufe das Unwetter laut Brandt eher als solche ein. Fallböen können ähnlich verheerende Schäden verursachen wie Tornados. Tornados sind stark rotierende Luftwirbel mit einer vertikalen Drehachse. Sie entwickeln

  • "Die meisten sind mit nichts angekommen": 18-jähriger Eupener beim Roten Kreuz im Einsatz

    Freiwillige des Roten Kreuzes haben sich während der letzten Tage um die Evakuierten im Sportzentrum von Malmedy gekümmert. Einer von ihnen ist der 18-jährige Yanis Vandermeysbruggen aus Eupen.